historique

Die Geschichte

 
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DatumEreignis
1919 Gründung der Banque Générale du Luxembourg
 
1919 - 1928Die Bank expandiert in Belgien, Luxemburg und Frankreich
 
1935Der Sitz der Banque Générale wird nach Luxemburg verlegt
 
1940 -1945Die Geschäftsentwicklung der Banque Générale du Luxembourg leidet unter dem zweiten Weltkrieg und verlangsamt sich
 
1969Die Bank richtet einen Handelsraum ein und spielt seit dem Ende der Siebzigerjahre eine zunehmend stärkere Rolle auf dem Markt für EUR-Anleihen
 
1984Die Aktien der Banque Générale du Luxembourg werden an der Börse notiert
 
1999Die Banque Générale du Luxembourg ist Depotbank, Kreditinstitut, Investment Bank und internationales Finanzdienstleistungsunternehmen
 
2000Die Banque Générale du Luxembourg und Fortis verstärken ihre strategische Zusammenarbeit
 
2001Annäherung und Integration in der Fortis-Gruppe. Aus einem Joint Venture zwischen der Banque Générale du Luxembourg und TD Waterhouse geht der Online-Broker Internaxx hervor und nimmt im Juni 2001 seine Geschäftstätigkeit auf.

 

2002Fortsetzung der Expansion in der Großregion. Das Allfinanzgeschäft wird zur neuen Marktnische
 
2003Verstärkte Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Geschäftsbereichen der Banque Générale du Luxembourg und dem gesamten Netzwerk von Fortis, einem der größten europäischen Allfinanzunternehmen.

 

2004Betreuung von Firmenkunden über die Grenzen Luxemburgs hinaus. Die Banque Générale du Luxembourg eröffnet ein neues Business Center in Metz.

 

2005Banque Générale du Luxembourg wird Fortis Banque Luxembourg
 
2008Der luxemburgische Staat übernimmt eine Beteiligung von 49,9%
 
2009Die BNP Paribas Gruppe wird Mehrheitsaktionär von BGL
 
2010BGL BNP Paribas wird alleiniger Anteilseigner von BNP Paribas Luxembourg, um anschließend die Fusion durch Aufnahme zu vollziehen
 

 

1919: Gründung der Banque Générale du Luxembourg.
Die Bank wird am 29. September 1919 von der Société Générale de Belgique und ihren belgischen und luxemburgischen Partnern gegründet. Sitz der neuen Gesellschaft ist Arlon, die Hauptverwaltung befindet sich in Luxemburg. Aktionäre sind Unternehmen und Geschäftsleute aus Belgien, Frankreich und Luxemburg.

Adresse der Hauptverwaltung ist 14, rue Aldringen in Luxemburg. Vor ihrem Umzug in das neue Verwaltungsgebäude im Jahr 1921 ist die Bank vorübergehend in 5, rue Ginistre untergebracht.

 

1928: Die Bank expandiert in Belgien, Luxemburg und Frankreich.
Anfang 1928 ist die Banque Générale du Luxembourg bereits eine große Bank mit solider regionaler Präsenz in Belgien, Frankreich und Luxemburg. In Frankreich bildete die Hauptfiliale in 7 und 8, place St-Jacques in Metz das Zentrum der Geschäftstätigkeit. Sie war unmittelbar zuständig für die Filialen in Thionville, Audun-le-Tiche, Carignan und Hayange.

 

1935: Der Sitz der Banque Générale wird nach Luxemburg verlegt.
1935 beschließt die Société Générale de Belgique die Umwandlung der Bank in eine Gesellschaft luxemburgischen Rechts. Die Hauptverwaltung in 14, rue Aldringen wird zum Sitz der Gesellschaft, die ihre Aktivitäten auf das Großherzogtum Luxemburg konzentriert.

 

1940-1945: Die Geschäftsentwicklung der Banque Générale du Luxembourg leidet unter dem zweiten Weltkrieg und verlangsamt sich.
Seit den Sechzigerjahren: Expansion des internationalen Geschäfts der Bank.
Mit der zunehmenden Bedeutung von Luxemburg als internationalem Finanzplatz mit Beginn der Sechzigerjahre beteiligt sich die Bank verstärkt am internationalen Finanzgeschäft auf den internationalen Finanzmärkten. Sie wird zu einem wichtigen Anbieter von Finanzdienstleistungen auf internationalen Anleihemärkten.

 

1969: Die Bank richtet einen Handelsraum ein und spielt seit dem Ende der Siebzigerjahre eine zunehmend stärkere Rolle auf dem Markt für EUR-Anleihen. 
Um den direkten Kontakt zu den Kunden zu verbessern, eröffnet die Bank Büros in Mailand, Hongkong und Frankfurt am Main. Im August 1982 stärkt die Bank mit Gründung der Banque Générale de Luxemburg (Suisse) S.A. in Zürich ihre internationale Präsenz.

 

1984: Die Aktien der Banque Générale du Luxembourg werden an der Börse notiert.
Zur Ausweitung des Aktionärskreises und zum öffentlichen Angebot ihrer Aktien beantragt die Banque Générale du Luxemburg 1984 die Zulassung an der Börse in Luxemburg. Am 29. November 1984 wird die Aktie erstmals zum Kurs von 5.400 LUF (133,86 EUR) notiert.

 

1999: Die Banque Générale du Luxembourg ist Depotbank, Kreditinstitut, Investment Bank und internationales Finanzdienstleistungsunternehmen.
Als Universalbank ist die Bank für ihre luxemburgischen Kunden als Geschäftsbank tätig, ist aber auch als Investment-Bank und internationaler Finanzdienstleister aktiv. Sie setzt ihre Strategie der Diversifizierung fort und erweitert ihr Geschäft in Luxemburg und im Ausland.

 

2000: Die Banque Générale du Luxembourg und Fortis verstärken ihre strategische Zusammenarbeit.
Im Februar geben die Bank und ihr Mehrheitsaktionär Fortis ihre Absicht bekannt, ihre strategische Kooperation auszubauen. Über ein öffentliches Umtauschangebot für alle im Umlauf befindlichen BGL-Aktien erhöht Fortis ihre Beteiligung am Grundkapital der Bank auf 97,73%.
Die Banque Générale du Luxembourg stärkt ihre Aktivitäten im Großraum Luxemburg durch die Akquisition der Gesellschaft für Regionalentwicklung SADE im Zuge eines freundlichen Übernahmeangebotes.

 

2002: Fortsetzung der Expansion in der Großregion. Das Allfinanzgeschäft wird zur neuen Marktnische.
Die Banque Générale du Luxembourg setzt ihre Strategie zur Stärkung ihrer Marktposition in der Großregion fort: Saarland-Lothringen-Trier/Westpfalz-Elsass; Eröffnung eines Business Centers in Trier-Saarbrücken.

 

2005: Banque Générale du Luxembourg wird Fortis Banque Luxembourg.
Die Banque Générale du Luxembourg firmiert um und betreibt ihre Geschäfte unter dem Namen Fortis Banque Luxembourg.
 

2008: Der luxemburgische Staat übernimmt eine Beteiligung von 49,9%.
Im September 2008 investiert die luxemburgische Regierung 2,5 Milliarden EUR in Form einer Wandelanleihe in Fortis Banque Luxembourg.
Im Oktober 2008 beschließen die luxemburgische und die belgische Regierung zusammen mit einem international anerkannten Finanzpartner, BNP Paribas, die Konsolidierung der Geschäftsstrukturen von Fortis in Belgien und Luxemburg.
Durch Umwandlung des zuvor gewährten Darlehens in Aktien erwirbt der luxemburgische Staat im Dezember 2008 eine Beteiligung in Höhe von 49,9%. Bis zur Angliederung an BNP Paribas firmiert Fortis Banque Luxembourg als BGL und betreibt ihre Geschäfte unter diesem Namen.

 

2009: Die BNP Paribas Gruppe wird Mehrheitsaktionär von BGL.
Im Mai 2009 wird die BNP Paribas Gruppe mit einem Kapitalanteil von 65,96% Mehrheitsaktionär von BGL. Der luxemburgische Staat bleibt mit einer Beteiligung von 34% Großaktionär der Bank.
Mit Wirkung zum 21. September 2009 firmiert BGL um und führt ihre Geschäfte fortan unter dem Namen BGL BNP Paribas.

 

2010: BGL BNP Paribas wird alleiniger Anteilseigner von BNP Paribas Luxembourg, um anschließend die Fusion durch Aufnahme zu vollziehen.
Im Februar 2010, im Rahmen der Umsetzung des Industrieplans der BNP Paribas Gruppe für Luxemburg, wird BGL BNP Paribas 100-prozentiger Anteilseigner von BNP Paribas Luxembourg.
Der Höhepunkt des Jahres 2010 wurde nach der rechtlichen Fusion der beiden Banken am 1. Oktober während des Wochenendes vom 30. Oktober erreicht, als die Übertragung der geschäftlichen Aktivitäten von BNP Paribas Luxembourg S.A. auf die technischen und operativen Plattformen von BGL BNP Paribas abgeschlossen wurde.

 

 

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